Essenzielle Dokumente der Nachlassplanung für in Deutschland lebende Personen
Testament, Erbfolge und das Berliner Testament
Ein eigenhändiges Testament muss komplett handschriftlich, datiert und unterschrieben sein; ein notarielles schafft Formklarheit, wird beurkundet und im Zentralen Testamentsregister vermerkt. Paare wählen oft das Berliner Testament für Sicherheit. Überlege, welche Variante zu deiner Situation passt, und erzähle uns in den Kommentaren, was dich verunsichert.
Vorsorgevollmacht: Handlungsfähig bleiben, wenn es darauf ankommt
Lege fest, ob die bevollmächtigte Person dich in Vermögens-, Gesundheits- und Wohnungsangelegenheiten vertreten darf. Präzise Formulierungen verhindern Missverständnisse. Du kannst bestimmte Geschäfte ausschließen oder an Bedingungen knüpfen. Schreibe uns, welche Situationen dir besonders wichtig erscheinen, damit wir gezielte Musterformulierungen vorbereiten.
Beschreibe Situationen wie künstliche Ernährung, Beatmung oder Schmerztherapie und bestimme, was du wann willst. Vermeide unklare Worte, die Interpretationsspielraum lassen. Je konkreter deine Wünsche, desto klarer handeln Ärztinnen und Ärzte. Teile mit uns, welche Formulierungen dir schwerfallen, damit wir sie verständlich erläutern.
Betreuungsverfügung und Sorgerechtsverfügung
Mit der Betreuungsverfügung schlägst du dem Gericht Personen vor, die im Betreuungsfall Entscheidungen für dich treffen. Du kannst auch Personen ausschließen. Eine klare Begründung erleichtert die gerichtliche Bestellung. Teile deine Überlegungen mit uns, damit andere von deinen Gedankengängen lernen können.
Betreuungsverfügung und Sorgerechtsverfügung
Eltern können festhalten, wer die Vormundschaft übernehmen soll, falls beide ausfallen. Ergänze praktische Hinweise zu Schule, Religion, Gesundheit oder Finanzen. Eine Mutter schrieb uns, dass dieser Schritt ihr Angst nahm, weil nun ein Plan existiert. Welche Aspekte würdest du deiner Wunschperson besonders mitgeben?
Betreuungsverfügung und Sorgerechtsverfügung
Sammle Ausweise, Vollmachten, Patientenverfügung, Versicherungspolicen, Kontaktlisten und Passwörter in einer strukturierten Mappe. Vermerke, wer Zugriff hat, und aktualisiere halbjährlich. Abonniere unsere Checkliste, um keinen Baustein zu vergessen und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.
Erstelle eine Liste mit E-Mail-Konten, sozialen Netzwerken, Cloud-Speichern, PayPal, Kryptobörsen und Streamingdiensten. Notiere Vertragsstatus, Zahlungswege und besondere Sicherheitsfragen. Dieser Überblick ist die Grundlage für sinnvolle Anweisungen und spart Angehörigen viel Zeit und Nerven.
Ein Erbvertrag wird notariell geschlossen und bindet die Beteiligten stark. Er eignet sich für Patchwork-Familien oder Unternehmensnachfolge. Klare Klauseln zu Rücktritt, Pflegeleistungen und Ausgleichszahlungen schaffen Fairness. Frag uns in den Kommentaren, welche Klausel dir Kopfzerbrechen bereitet.
Schenkungen und Steuerfreibeträge nutzen
Nutze Freibeträge alle zehn Jahre, etwa zwischen Ehegatten, Kindern oder Enkeln. Teileigentum und Nießbrauch können steuerlich helfen. Plane rechtzeitig, dokumentiere sorgfältig und prüfe Auswirkungen auf Pflichtteile. Abonniere, um unsere kompakte Übersicht zu typischen Gestaltungsmodellen zu erhalten.
Pflichtteilsergänzung und Zehn-Jahres-Frist
Schenkungen werden beim Pflichtteil teilweise berücksichtigt und über zehn Jahre abgeschmolzen. Details entscheiden: Wohnrecht, Nießbrauch oder Nähe zum Erbfall. Eine Leserin berichtete, wie eine frühzeitige Regelung spätere Forderungen minderte. Teile deine Fragen, wir greifen sie im nächsten Beitrag auf.
Unternehmerische Vorsorge und Nachfolge
Regle Geschäftsanteile, Stimmrechte und Übergaben klar. Bestimme Interimsführung, Liquiditätsreserven und Kommunikation mit Belegschaft. Ein Bäcker aus Münster schrieb, wie ein Notfallplan die Filialen stabil hielt. Welche Rolle spielt Nachfolge in deinem Unternehmen? Teile deine Perspektive.